Neuer Kooperationspartner: Leben mit Behinderung

Bei der inklusiven Ausrichtung unseres Hausprojekts werden wir ab sofort durch Leben mit Behinderung Hamburg unterstützt! Leben mit Behinderung ist ein eingetragener Verein, in dem sich 1500 Familien mit behinderten Angehörigen zusammengeschlossen haben, um sich für selbstbestimmtes Leben, soziale Teilhabe und Inklusion einzusetzen: „Unser Ziel ist, dass Menschen mit Behinderung einen gleichberechtigten und ihre Würde achtenden Platz in den Familien und der Gesellschaft einnehmen. Sie sollen ihr Leben mit den gleichen Möglichkeiten und Chancen wie nichtbehinderte Menschen gestalten können.“ (LmB-Leitsatz 1) Das finden wir auch – und freuen uns sehr über die Zusammenarbeit und auf unsere künftigen Projektmitglieder!

Abschied von basis & woge e.V.

Zu unserem großen Bedauern kann unsere Kooperation mit dem Träger basis & woge e.V. nicht fortgeführt werden. Die Aufkündigung der Zusammenarbeit ist nicht etwa Ausdruck eines Zerwürfnisses zwischen möwe.altonah und dem Team von basis & woge e.V. Es liegt schlicht daran, dass die zuständigen Behörden sich nicht in der Lage sehen, ihre notwendige Mitwirkung herzustellen.

Der Plan, innerhalb unseres Hausprojekts so genannte trägereigene Wohnungen für Jugendliche mit Unterstützungsbedarf zu schaffen, die auf dem regulären Wohnungsmarkt nahezu chancenlos sind, war integraler – und durch einen Letter of Intent der Geschäftsführung von basis & woge e.V. bekräftigter – Bestandteil unseres Bewerbungskonzepts für Baufeld II. Ein Konzept, das wir nach erfolgreicher Bewerbung zusammen mit den Mitarbeiter_innen von basis & woge e.V. kontinuierlich weiterverfolgt und -entwickelt haben.

Umso bestürzter sind wir, dass nun, nach monatelangen, zähen und für alle Beteiligten nervenaufreibenden Verhandlungen mit bzw. zwischen Behördenvertreter_innen, definitiv entschieden wurde: Die von uns vorgesehenen Wohnungen bzw. Bewohner_innen, z.Zt. insbesondere minderjährige unbegleitete Flüchtlinge, sind im sozialen Wohnungsbau „nicht förderfähig“. Mittel, Wege und/oder politischer Wille, hier adäquate Neujustierungen vorzunehmen, sind offenbar nicht vorhanden. In unserem Wohnprojekt im geförderten Wohnungsbau gibt es jedoch ohne Förderung keine Möglichkeit, diese trägereigenen Wohnungen zu realisieren.

Wir stehen bereits in Kontakt mit möglichen Alternativträgern und zweifeln angesichts des immensen öffentlichen Bedarfs und Interesses nicht daran, in unserem Haus ein soziales Projekt verwirklichen zu können. Auch die vergeblich investierte Zeit, Arbeit und Energie sind es nicht vorrangig, die uns so verärgern. Traurig und wütend macht uns vielmehr, dass aufgrund des mangelnden sozialen Gestaltungswillens dieser Stadt mal wieder jene auf der Strecke bzw. Straße bleiben, denen Hamburg gewohnheitsmäßig die kalte Schulter zeigt: junge Geflüchtete und andere gesellschaftlich marginalisierte Jugendliche.

Gerade in Anbetracht des dramatischen Bedarfs an angemessenem Wohnraum und Perspektiven sowohl für geflüchtete Menschen als auch für betreute Jugendliche, würde es der Stadt gut stehen, hier zukünftig neue Wege zu gehen, wenn sie ihre soziale Verantwortung ernst nimmt.

Fundraising gestartet!

Wir wollen nicht „einfach nur“ ein Haus, in dem wir gemütlich zusammen wohnen. Sondern auch einen spannenden, offenen Ort schaffen für Party & Politik, Kleinkunst & Krabbelgruppe, Nachbar_innen & Netzwerke…

Kurz: Unser Haus braucht einen Gemeinschaftsraum zum Pläne schmieden und praktisch werden, der von diversen Viertel- und Stadtbewohner_innen genutzt und mit Leben gefüllt werden kann.

Damit das Ganze Wirklichkeit wird, benötigen wir deine Unterstützung!
Alle Infos zur Fundraising-Kampagne und dazu, wie du uns supporten kannst, findest du HIER.

Architektur-Jury nominiert planerkollektiv

Juhu! Das Auswahlgremium des hochbaulichen Workshops für Block Ia.02 hat am 20.4. die Architekturbüros benannt, die die Jury überzeugen konnten. Für das Baufeld 2, auf dem unser Haus entstehen wird, wurde die planerkollektiv ArchitektenPartnerschaft zur Weiterbeauftragung empfohlen. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit, danken aber auch den unterlegenen Architekturbüros ganz herzlich für ihren Einsatz und für ihre tollen Entwürfe!

So sieht’s aus

Im Rahmen eines Foto-Shootings für den STERN (Artikel erscheint am 23.04.) durften sich zwei Mitglieder von möwe.altonah ein wenig auf dem Gelände der Mitte Altona umsehen: Jetzt noch imposante Baustelle, bald schon unser neues Zuhause!

Foto: möwe.altonah
Foto: möwe.altonah
Foto: möwe.altonah
Foto: möwe.altonah
Foto: möwe.altonah
Foto: möwe.altonah
Foto: möwe.altonah
Foto: möwe.altonah

möwe.altonah im radio

zeitfragen   Für ein Feature über Baugemeinschaften von Claas Christophersen und Norbert Zeeb haben wir ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert und einige Einblicke in die Arbeitsprozesse, Mühen und Freuden einer Baugemeinschaft gewährt. Zu hören gab’s das Ganze in der Sendereihe „Zeitfragen“ auf Deutschlandradio Kultur, und zwar am Montag, 19. Januar 2015, um 19:30 Uhr.