Unser Bauschild steht!

Wir freuen uns sehr, dass sich am Baufeld etwas regt und endlich auch ein Bauschild aufgestellt wurde. Der Termin zur Grundsteinlegung und damit auch der Traum vom fertigen Haus rücken damit in greifbare(re) Nähe! Und unsere zukünftigen Nachbarinnen und Nachbarn, deren Wohnungen bald schon bezugsfertig sind, können sich anschauen, wie unser Baugemeinschafts-Block aussehen wird…

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Stand 10.10.2017, Foto von Matthias Pölling

Vielen Dank an unsere Architekten Heiko Mayer und Fabio Rivas vom Büro planerkollektiv PartGmbH und an unsere Baubetreuerin Rosemarie Oltmann von Stattbau, die uns hierher begleitet und gebracht haben!

Das Grundstück ist gekauft!

Am Montag, den 12. Juni, haben wir endlich den Kaufvertrag für das Grundstück, auf dem unser Haus gebaut werden soll, unterzeichnet! Wir freuen uns sehr, dass wir diesen wichtigen Meilenstein für unsere Hausgemeinschaft geschafft haben, und bedanken uns bei der Wohnreform eG und Stattbau für die Unterstützung. Wenn wir das Erreichen dieses Zwischenziels gebührend gefeiert haben und sich die Aufregung gelegt hat, geht es mit Schwung in die Planung der nächsten Schritte!

Endgültige Aufnahme in die Wohnreform!

Yeah! Nach über einem Jahr intensiver Arbeit an unserem Finanzplan und den Förderzusagen von der IFB (Investitions- und Förderbank) und KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) wurde am 23.03. auf der Sonderprojektrunde der Wohnreform eG die endgültige Aufnahme unseres Hausprojekts in die Genossenschaft beschlossen. Das ist ein wichtiger Schritt für unsere Baugemeinschaft und wir freuen uns sehr über das uns entgegengebrachte Vertrauen! So können wir nach vorne blicken auf weiterhin produktive Zusammenarbeit mit den anderen Projekten der Wohnreform eG und auf unser Haus, das damit ein Stückchen realer geworden ist.

Beitritt zur Wohnreform eG

YEAH! Ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg zum Wohnprojekt: Am 12.01.2016 hat die außerordentliche Mitgliederversammlung der Wohnreform eG unsere Aufnahme in die Genossenschaft beschlossen. Wie bei solchen Beitrittsverfahren üblich, erfolgt die Aufnahme zunächst vorbehaltlich der Finanzierbarkeit des Projekts.

Die Wohnreform eG war von Anfang an unser Wunschverband zur Realisierung und Verwaltung unseres kleingenossenschaftlichen Hausprojekts. Wir freuen uns riesig, nun Teil der Wohnreform eG zu werden und uns aktiv in die Genossenschaftsarbeit einzubringen.

 

Bauantrag im Kasten!

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Das Jahr 2015 verabschiedet sich von uns mit einem besonderen Grund zum Feiern: Unser Bauantrag sowie unser Antrag auf Aufnahme in das Förderprogramm der IFB sind unterschrieben und eingetütet.

Ein großes, herzliches Dankeschön an alle, die uns bis hierhin unterstützt haben!! Wir freuen uns mit euch auf 2016, wenn es endlich losgeht mit dem Häuslebauen in der Mitte Altona.

Und wer_welche immer noch ein paar Groschen übrig hat, kann die weiterhin sehr gerne unserer Fundraising-Kampagne zukommen lassen.

Trauer um Reiner Schendel

Reiner SchendelWir trauern um unseren Baubetreuer Reiner Schendel, der am 26.09.2015 verstorben ist.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seinen Kolleg_innen und Freund_innen bei STATTBAU und allen anderen Menschen, für die Reiner wichtig war und bleibt.

Unserer Bewerbung auf das Grundstück hatten wir ein Bauquartett beigefügt. Mit Reiner als „Yoda-Karte“. Wir werden die Karte in den Grundstein unseres Hauses legen.

Reiner, wir danken dir für die engagierte, warmherzige und unersetzliche Begleitung unserer Baugemeinschaft. Wir hatten uns so darauf gefreut, bei unserer Einzugsparty auf der Dachterrasse mit dir auf unsere Zusammenarbeit und unser Haus anzustoßen! Und irgendwie wirst du dann trotzdem bei uns sein. Denn nicht nur als Baubetreuer, sondern auch als Mensch wirst du uns sehr fehlen und immer in unseren Herzen bleiben.

Offene Baustelle 18.09. & coole Sachen

Am 18.09.2015 gibt es für die interessierte Öffentlichkeit von 15 bis 20 Uhr die Möglichkeit, das Areal der Mitte Altona zu begehen und sich über den Planungsstand zu informieren.

Wir kommen auch und laden euch ein, am möwe.altonah-Stand den einen oder anderen Artikel aus unserer tollen Merchandise-Kollektion zu gewinnen. Zum Beispiel unseren zauberhaften YEAH!-Beutel.

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Den Beutel und viele andere coole Sachen bekommt ihr übrigens auch als Dankeschön, wenn ihr unsere Fundraising-Kampagne unterstützt. Alle Infos dazu hier.

Neuer Kooperationspartner: Leben mit Behinderung

Bei der inklusiven Ausrichtung unseres Hausprojekts werden wir ab sofort durch Leben mit Behinderung Hamburg unterstützt! Leben mit Behinderung ist ein eingetragener Verein, in dem sich 1500 Familien mit behinderten Angehörigen zusammengeschlossen haben, um sich für selbstbestimmtes Leben, soziale Teilhabe und Inklusion einzusetzen: „Unser Ziel ist, dass Menschen mit Behinderung einen gleichberechtigten und ihre Würde achtenden Platz in den Familien und der Gesellschaft einnehmen. Sie sollen ihr Leben mit den gleichen Möglichkeiten und Chancen wie nichtbehinderte Menschen gestalten können.“ (LmB-Leitsatz 1) Das finden wir auch – und freuen uns sehr über die Zusammenarbeit und auf unsere künftigen Projektmitglieder!

Abschied von basis & woge e.V.

Zu unserem großen Bedauern kann unsere Kooperation mit dem Träger basis & woge e.V. nicht fortgeführt werden. Die Aufkündigung der Zusammenarbeit ist nicht etwa Ausdruck eines Zerwürfnisses zwischen möwe.altonah und dem Team von basis & woge e.V. Es liegt schlicht daran, dass die zuständigen Behörden sich nicht in der Lage sehen, ihre notwendige Mitwirkung herzustellen.

Der Plan, innerhalb unseres Hausprojekts so genannte trägereigene Wohnungen für Jugendliche mit Unterstützungsbedarf zu schaffen, die auf dem regulären Wohnungsmarkt nahezu chancenlos sind, war integraler – und durch einen Letter of Intent der Geschäftsführung von basis & woge e.V. bekräftigter – Bestandteil unseres Bewerbungskonzepts für Baufeld II. Ein Konzept, das wir nach erfolgreicher Bewerbung zusammen mit den Mitarbeiter_innen von basis & woge e.V. kontinuierlich weiterverfolgt und -entwickelt haben.

Umso bestürzter sind wir, dass nun, nach monatelangen, zähen und für alle Beteiligten nervenaufreibenden Verhandlungen mit bzw. zwischen Behördenvertreter_innen, definitiv entschieden wurde: Die von uns vorgesehenen Wohnungen bzw. Bewohner_innen, z.Zt. insbesondere minderjährige unbegleitete Flüchtlinge, sind im sozialen Wohnungsbau „nicht förderfähig“. Mittel, Wege und/oder politischer Wille, hier adäquate Neujustierungen vorzunehmen, sind offenbar nicht vorhanden. In unserem Wohnprojekt im geförderten Wohnungsbau gibt es jedoch ohne Förderung keine Möglichkeit, diese trägereigenen Wohnungen zu realisieren.

Wir stehen bereits in Kontakt mit möglichen Alternativträgern und zweifeln angesichts des immensen öffentlichen Bedarfs und Interesses nicht daran, in unserem Haus ein soziales Projekt verwirklichen zu können. Auch die vergeblich investierte Zeit, Arbeit und Energie sind es nicht vorrangig, die uns so verärgern. Traurig und wütend macht uns vielmehr, dass aufgrund des mangelnden sozialen Gestaltungswillens dieser Stadt mal wieder jene auf der Strecke bzw. Straße bleiben, denen Hamburg gewohnheitsmäßig die kalte Schulter zeigt: junge Geflüchtete und andere gesellschaftlich marginalisierte Jugendliche.

Gerade in Anbetracht des dramatischen Bedarfs an angemessenem Wohnraum und Perspektiven sowohl für geflüchtete Menschen als auch für betreute Jugendliche, würde es der Stadt gut stehen, hier zukünftig neue Wege zu gehen, wenn sie ihre soziale Verantwortung ernst nimmt.